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WAS IST NARCONON?
NARCONON hat 2 Säulen: Selbsthilfe und Drogenprävention. Der Name sagt, dass keine Drogen, pharmazeutische Wirkstoffe oder bewusstseinsverändernde Substanzen verwendet werden: Von
„non“ (lat.) = nicht und
„narcosis“
(griech.) = betäubt sein, also ohne Betäubungsmittel. Narconon ist eine weltweite Bewegung, die es seit 50 Jahren gibt, mit einer dokumentierten, überragenden Erfolgsrate von über 70%. Das Narconon Programm basiert ausschließlich auf Freiwilligkeit.
Die Selbsthilfe betrifft den Wiederherstellungsprozess. Dabei handelt es sich um ein Programm für Personen jeden Alters und beiderlei Geschlechts, die von Drogen, Alkohol oder Medikamenten abhängig sind. Narconon-Zentren sind gemeinnützige und wohltätige Einrichtungen, die sogar in mehreren Ländern mit ihren lokalen oder regionalen Regierungen zusammen arbeiten; sie werden gelegentlich von staatlichen Stellen finanziert und arbeiten manchmal auch auf einer Basis von Service-gegen-Gebühren. Es gibt derzeit über 100 Zentren und ihre Anzahl steigt stetig.
Hierbei handelt es sich weder um eine religiöse, medizinische noch psychiatrische Institution, sondern um eine Gruppe von speziell ausgebildeten Leuten, die ein auf langjähriger Erfahrung mit
Drogen- und Alkoholabhängigen aufgebautes Programm anbieten. Es ist ein erzieherisches Modell. Es werden ausschließlich gemeinnützige Zwecke verfolgt und es wird im öffentlichen Interesse gearbeitet. Es gibt zahlreiche wissenschaftliche Anerkennungen, über welche Unterlagen, Videos und Briefe existieren.
Gegründet wurde Narconon 1966 von William Benitez. Er hatte ein Buch des amerikanischen Humanisten und Autors L. Ron Hubbard gelesen und hatte sich von der Strafanstalt aus, in der er damals einsaß an diesen gewandt mit der Bitte und Absicht, Drogenrehabilitation daraus zu entwickeln, was sehr erfolgreich gelungen ist! Zitat von Benitez: "Was mich beeindruckt hatte war, dass Hubbards Werk sich nicht nur auf die Identifizierung von Fähigkeiten konzentrierte, sondern auch auf Methoden (praktische Übungen), mit denen man sie entwickeln konnte. Ich erkannte, dass Drogenabhängigkeit nicht mehr war, als eine Unfähigkeit die auftrat, wenn eine Person damit aufhörte, Fähigkeiten zu benutzen, die wesentlich für konstruktives Überleben sind."
Menschen, die auf unserem Programm erfolgreich sind, sind es als Studenten, nicht als Patienten! Indem diese Tatsache bewusst wird, ist ein Teil des Erfolges dieses Programms enthalten.
Wofür engagiert sich Narconon?
Wir erreichen mit dem Selbsthilfeprogramm, dass eine Person eben diese ihr innewohnenden Fähigkeiten und ihre menschliche Würde wieder zurück erlangt, die sie verloren hatte, indem sie abhängig von Drogen oder Alkohol wurde.
Bei der Prävention, der zweiten Säule von Narconon, möchten wir Menschen, besonders Jugendliche, darüber informieren, was Drogen mit den Leuten machen und in welcher Weise sie Leben verändern, sodass jede Person, die mit unserer Information erreicht wurde, selbst in der Lage ist, eine Entscheidung zu treffen, die für ein besseres glücklicheres Überleben gefällt werden soll. Jugendliche zu erreichen interessiert uns deshalb besonders, weil sie informiert werden sollen, BEVOR sie den ersten Schritt auf Drogenkonsum zugehen und jeder Mensch sollte in der Lage sein, die Frage zu beantworten, WARUM man sich gegen Drogenkonsum entscheidet. Das ist eine Sache, die oftmals nicht stattfindet. Die Menschen kennen häufig das Warum nicht. Drogenabhängige sehen sich dann plötzlich im Abseits wieder. Was war denn eigentlich ihr ganzes Verbrechen? Sie wollten sich einfach nur besser fühlen!
Es ist nichts verkehrt damit, sich besser fühlen zu wollen. Und hier gibt es wirklich viel wertvolle Information darüber, warum nicht mit Drogen. Jeder kann darüber lernen und die Information weiter geben.
Die Methode von Narconon in den Zentren des Selbsthilfeprogramms
Um der Person Gelegenheit zu geben, ihren Platz in der Gesellschaft möglichst bald wieder einzunehmen, muss das Programm selbst schnell und wirkungsvoll sein, ansonsten zieht sich die Person aus dem aktiven Leben zurück. Eine Person die das tut, bleibt häufiger bei den Drogen, als eine die am Leben schnell wieder teilnimmt und eingegliedert wird. Es ist nicht wünschenswert, dass die Person sich zurückzieht. Und was wäre die Folge? Lebenslang Abhängige! Wer will schon ein Volk von Pensionisten? Das kann sich kein Staat leisten.
Der Entzug dauert 3 bis 7 Tage. Die Person wird rund um die Uhr betreut. Entzugs- und Krampferscheinungen werden mit einem Vitamingemisch und Mineralien gelindert, sowie mit Spaziergängen und extrovertierenden Übungen. Wenn die Person aus dem so genannten harten Entzug kommt, geht es in 8 Schritten weiter mit Übungen, Studiereinheiten und dem Entgiftungsprogramm, welches dazu da ist, die Drogenrückstände aus dem Körper zu entfernen, da diese sonst ein Leben lang immer wieder wirksam werden können (Flashbacks). Der gesamte Zweck ist, die Person dahingehend zu befähigen, wieder Kontrolle über sich selbst und das eigene Leben zu gewinnen und zu einem Punkt zu kommen, an dem sie nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere Verantwortung übernehmen kann. Und, was sehr wichtig ist: Die Person wird in die Lage versetzt, ihre Ziele (wieder) zu finden und zu erreichen.
Die Geschichte von Narconon
NARCONON wurde 1966 durch William Benitez gegründet, um die süchtigen Gefangenen der Strafanstalt im Staate Arizona zu rehabilitieren.
Man sollte hier erwähnen, dass Benitez selbst eine Vergangenheit als Drogensüchtiger und Gesetzesübertreter hatte. Alles begann mit 13 Jahren: als einziges Kind armer Eltern ging er vom Marihuana rauchen zu Heroin, Morphium und Opium über, begleitet von Barbituraten und anderen Beruhigungstabletten. Als er am Ende seiner Schulzeit zur Marine ging, war er außerstande, seine Sucht unter Kontrolle zu halten. Die Drogen führten zu zahlreichen Zwischenfällen mit der Polizei. Als er zum letzten Mal aus dem Gefängnis kam, war er 33 Jahre alt.
In der Hoffnung, diesen Alptraum loszuwerden, suchte er in allen Richtungen nach Lösungen für seine Schwierigkeiten, sei es nun Religion, Philosophie usw. Er wurde sogar psychiatrischer Assistent, um seine Suchtprobleme und jene der anderen besser zu verstehen und zu bekämpfen. Trotz seiner Leistungen in all diesen Gebieten, dauerte sein unersättliches Bedürfnis nach Drogen weiter an. Schließlich, im Gefängnis in Arizona, stieß er auf das Buch von L. Ron Hubbard
„Grundlagen des Denkens". Er fand darin brauchbare Schritte, um selbst den Weg aus den Drogen zu schaffen, nahm dann mit L. Ron Hubbard Kontakt auf, und nach 15 Monaten setzte er das erste NARCONON Programm in Gang. Resultate stellten sich ein. Anstaltshäftlinge durchliefen dieses Programm und konnten sich verbessern. Im Jahre 1967 anerkannten die Strafanstaltsbeamten offiziell das Programm, wobei sie sämtlichen Gefangenen die Erlaubnis gaben, daran teilzunehmen. 1970, als Herr Benitez seine Freiheit wiedergewann, ging er nach Los Angeles, um ein nationales Institut für NARCONON zu eröffnen.
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